FDP bittet um Erläuterung wie man mit der neuen Innenstadtkampagne 1 Millionen Menschen für Krefeld begeistern will
Wenn der Fachbereich Stadtmarketing der Verwaltung und die sogenannten Innenstadtakteure sich entscheiden, eine Agentur mit der Werbung für die Krefelder Innenstadt zu beauftragen, ist dies eine Sache. Eine andere Sache ist, ob darüber der Stadtrat nicht vorher informiert werden muss, so die FDP.
„Es handelt sich sicherlich nicht um ein Geschäft der laufenden Verwaltung, wenn in Zukunft 100.000 Euro jährlich für eine Werbekampagne ausgegeben werden sollen, mit der eine Bonner Werbeagentur beauftragt wird. Darüber muss der Stadtrat informiert werden, bevor man an die Öffentlichkeit geht“, fordert der Vorsitzende der FDP im Stadtrat, Joachim C. Heitmann.
„Wir würden es deshalb begrüßen, wenn man uns wenigstens im Nachhinein im Einzelnen erläutern würde, wie man mit der Kampagne „Entdecke Krefeld… #könntegutwerden“ eine Millionen Menschen in Krefeld, im Kreis Viersen, am Niederrhein sowie im Ruhrgebiet und in den Niederlanden erreichen will. Denn das Problem der Innenstadt sind inzwischen die vielen Leerstände, sodass sich für uns die Frage stellt, wo die Henne und wo das Ei zu suchen ist.“ Wenn für die Krefelder Innenstadt geworben werden soll, könnte es sinnvoll sein „sich mit diesem Phänomen zunächst einmal zu befassen.“ Die FDP will die geplante Kampagne nicht „kleinreden“, erwartet aber, dass man nicht erst im Nachhinein die politischen Entscheidungsträger über die Medien informiert.