FDP fordert: 1. Zwei neue Beigeordnete sollten für einen Neuanfang in der Verwaltungsspitze stehen! 2. Law and Order in einem Dezernat!
Einen Neuanfang hält die FDP zunächst im Gebäudemanagement sowie in der inneren Verwaltung für „empfehlenswert“.
„Bei aller Wertschätzung für den ausgeschiedenen Beigeordneten Beyer erfordern die Kostenexplosionen im Gebäudemanagement, dass das zuständige Mitglied im Verwaltungsvorstand die Zügel selbst in die Hand nimmt“, so Ratsherr Joachim C. Heitmann, Mitglied im zuständigen Betriebsausschuss und Sprecher der FDP-Gruppe im Stadtrat.
Als Beispiel für die „fehlende Kostenkontrolle“ im Gebäudemanagement nennt er die Modernisierung der Glockenspitzhalle, für die – statt 14,8 Millionen Euro – nun 24,5 Millionen Euro veranschlagt werden.
Der Beigeordneten Bern, die in die Domstadt Köln wechselt, um dort wie in Krefeld für die Innere Verwaltung zuständig zu sein, traute der FDP-Ratsherr die Umsetzung eines Haushaltssicherungskonzeptes nie zu: „Die Krefelder Groko von CDU und SPD will ab 2027 jährlich 50 Stellen in der Verwaltung abbauen. Zunächst werden aber im Saldo 50 neue Stellen im laufenden Jahr eingerichtet. Frau Bern mag ihre Stärken in der Digitalisierung der Verwaltung haben, Aufgabenkritik zwecks Aufgabenreduzierung zwecks Stellenabbau, dafür stand Frau Bern nie.“
Unter den verbleibenden und neuen Beigeordneten regt die FDP eine Überprüfung der Zuständigkeiten an. „Wir denken hier vor allem an den Kommunalen Ordnungsdienst.“ Verantwortlich hierfür ist der kürzlich wiedergewählte Stadtkämmerer Ulrich Cyprian. „Nach unserer Einschätzung ist er mit den Finanzen und der Beteiligungsverwaltung mehr als ausgelastet, wenn man an die drohende bilanzielle Überschuldung der Stadt denkt.“ Dazu schlägt die FDP vor, dass in einem Dezernat die Zuständigkeiten für die Fachbereiche Recht sowie Sicherheit und Ordnung gemeinsam wahrgenommen werden: „Law and Order passen gut zusammen.“