FDP konkretisiert ihre Sparvorschläge für die Stadt: Nicht mit der Kettensäge, aber mit einer robusten Heckenschere muss Wildwuchs beseitigt werden!
„Die Kettensäge ist nicht unser Ding. Die Nagelschere wird nicht ausreichen. Ohne eine robuste Heckenschere wird man den teilweisen Wildwuchs der Verwaltung mit dadurch bedingten Mehraufwendungen nicht beseitigen können“, begründet die FDP-Gruppe im Stadtrat ihre Sparvorschläge.
Die Liberalen plädieren für eine Reduzierung der Zahl der Fachbereiche und der eingerichteten Stabsstellen und Referenten der Beigeordneten: „Die Hecke muss also von oben geschnitten werden.“
Ein Augenmerk richten die Freien Demokraten auf den Personalzuwachs in den letzten Jahren im Bereich der städtischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie beim Stadtmarketing: „Hier kann und muss gespart werden. Die Vergabe der Innenstadtkampagne an ein externes Unternehmen ist ein Offenbarungseid für das Stadtmarketing.“
Bei den städtischen Beteiligungen blicken die Freien Demokraten mit Sorge auf die Defizite des Zentralen Gebäudemanagements, für die „am Ende des Tages“ der Kernhaushalt aufkommen müsse. Beim Kommunalbetrieb Krefeld stellen sie die Frage, weshalb dessen Aufwendungen immer weiter anwachsen würden, obwohl der Betrieb mit der Begründung gegründet worden sei, Aufwendungen zu reduzieren.
Einen Handlungsbedarf sehen die Freien Demokraten auch bei der Wirtschaftsförderung: „Das Nebeneinander von Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Grundstücksgesellschaft und Wirtschaftsdezernat sei nicht im Sinne einer „One-Step Agency“. Bemerkenswert sei auch hier der Personalzuwachs.
Die Freien Demokraten sprechen sich dafür aus, auf städtisch organisierte Trödelmärkte zu verzichten und deren Durchführung zu privatisieren: “Das ist keine städtische Aufgabe. Dadurch bedingte städtische Aufwendungen sind nicht zu rechtfertigen. Das privat organisierte Trödelmärkte funktionieren, sieht man vielerorts in der Stadt. Deshalb sollten auch die Trödelmärkte auf dem Sprödentalplatz von der Stadt nicht mehr organisiert werden.“
„Die FDP rechnet nicht damit, dass ihre Vorschläge „Begeisterungsstürme bei den Betroffenen auslösen, meint aber: „Geht nicht, geht nicht bei dieser Haushaltsituation.“