FDP-Ratsgruppe fragt: Warum nutzt Krefeld die RADar!-Meldungen aus dem STADTRADELN nicht?
Die FDP-Ratsgruppe kritisiert, dass offenbar zahlreiche Hinweise von Radfahrenden aus der STADTRADELN-Plattform nicht durch die Stadt bearbeitet werden können. In der Anwendung „Mein RADar!“ werden für Krefeld bereits über 100 Meldungen angezeigt. Gleichzeitig erscheint bei den Meldungen in Krefeld der Hinweis, dass die Kommune diese erst wieder bearbeiten könne, wenn sie eine neue Lizenz erwirbt.
„Die Stadt wirbt regelmäßig für das STADTRADELN und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf teilzunehmen. Dann sollte sie aber auch die Rückmeldungen ernst nehmen, die dabei direkt aus der Praxis entstehen“, erklärt Hans Tenberg, Ratsherr der FDP-Ratsgruppe. „Wenn Radfahrende Gefahrenstellen, schlechte Übergänge oder andere Probleme melden, sind das wertvolle kostenfreie Hinweise aus dem Alltag. Dafür braucht man keine zusätzlichen Begehungen, oder teuren Gutachten.“
„Wer digitale Bürgerbeteiligung ernst meint, darf solche Meldungen nicht im System liegen lassen. Für den Bürger ist es fruchtlos, wenn dieser Meldungen abgibt, die sich nicht mal jemand ansieht.“
Die FDP-Ratsgruppe fordert daher Auskunft, warum Krefeld derzeit keine aktive Lizenz zur Bearbeitung der RADar!-Meldungen nutzt, welche Kosten damit verbunden wären und ob die bereits eingegangenen Hinweise nachträglich ausgewertet werden können.