FDP sieht die Verantwortung für den schleppenden Ausbau der Uerdinger Straße/Krefelder Straße zwischen Bockum und Uerdingen beim Kommunalbetrieb Krefeld (KBK)

Nicht nur bei den Freien Demokraten wächst die Ungeduld darüber, dass sich die endgültige Fertigstellung der Uerdinger Straße/Krefelder Straße, die Bockum mit Uerdingen verbindet, immer weiter verzögert. Die Freien Demokraten sind der Auffassung, dass vor allem der KBK dafür verantwortlich ist. 
Die Baumaßnahme zwischen Schütenhofstraße und Lange Straße ist unterteilt in zwei große Baumaßnahmen. 
In der aktuell noch laufenden Bauphase werden die Fahrbahn, die Gleise, die Fahrleitung der Straßenbahn und die Haltestellen barrierefrei ausgebaut und erneuert, ebenso wie die Entwässerung und beidseitig die Bordanlagen sowie die Beleuchtung. Federführend ist dabei die SWK-Mobil. 
In der zweiten Bauphase sollen die Nebenanlagen erneuert und teilweise umgestaltet werden (Gehwege, alter Radweg und Einbau von Parkbuchten). Federführend ist die Stadt Krefeld, die auf die Mitarbeit des KBK angewiesen ist. 
Derzeit laufen aber erst die Planungen der Nebenanlagen (Gehwege, Führung des Radverkehrs und Einbau von Parkbuchten). Zum Unmut der Liberalen verzögern sich diese Planungen auf Grund von fehlenden Suchschachtungen zur Lokalisierung von Baumwurzeln zwischen den vorhandenen Bäumen. Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) soll 2023 mit den Suchschachtungen beauftragt worden sein. Wenn die Ergebnisse der Wurzelsuchschachtungen vorliegen, kann die Planung der Nebenanlagen vorangetrieben werden.
Wenn die Planungen für die zweite Baumaßnahme (Nebenanlagen) fertiggestellt ist, muss ein eigenständiger Beschluss in der Politik gefasst werden (BV Nord, BV Ost und Ausschuss für Planung, Verkehrsplanung, Stadtentwicklung und Liegenschaften). Auch die genauen Kosten für die Umsetzung der zweiten Baumaßnahme müssen noch politisch beschlossen werden. Die Freien Demokraten befürchten, dass dies erst 2027 geschehen wird.
„Das Ganze hätte wesentlich schneller gehen können, wenn der KBK dem ihn von der Stadt erteilten Auftrag zügig nachgekommen wäre, die Baumwurzeln zu lokalisieren. So bleibt aber der Ausbau der wichtigen Verkehrsverbindung zunächst einmal Stückwerk, selbst wenn die Straße demnächst für den Autoverkehr und die Straßenbahn wieder befahrbar ist. Dem gegenüber müssen die zahlreichen Radfahrer, insbesondere die Schüler der an der Straße liegenden Schulen, also der Gesamtschule und des Berufskollegs, sich mit einem Provisorium begnügen“, moniert der Vorsitzende der FDP im Rat der Stadt Krefeld, Joachim C. Heitmann, der auch der Bezirksvertretung Nord angehört.