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FDP zur erneuten Ausschreibung des früheren Stadthauses am Konrad-Adenauer-Platz

Die Stadt nimmt einen erneuten Anlauf für den Verkauf des Stadthauses am Konrad-Adenauer-Platz nachdem das Bieterverfahren gescheitert ist. Sie will auch nunmehr in dem denkmalgeschützten "Eiermann-Bau" auch Wohnen ermöglichen. Die FDP plädiert für eine Sale-and-Lease-Lösung mit anschließender Anmietung durch die Stadt als Verwaltungsstandort.

Die FDP hätte nichts gegen einen erneuten Versuch, den vormaligen Verwaltungsstandort, früher Sitz der Verseidag, zu verkaufen. „Allerdings machen wir nochmals darauf aufmerksam, dass jede Nutzungsänderung auf Grenzen durch den Denkmalschutz stößt. Auf der anderen Seite leistet sich die Stadt, nachdem das Stadthaus leergezogen wurde, zahlreiche kostenaufwendige Anmietungen. Wir plädieren deshalb noch einmal dafür, das Stadthaus wieder als Verwaltungsstandort zu reaktivieren“, so der Vorsitzende der FDP im Stadtrat und Sprecher im Betriebsausschuss des Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) Joachim C. Heitmann. 
„Da die Stadt selber nicht in der Lage ist, das Objekt, das seit Jahren leersteht, zu sanieren, sollte man auf eine Sale-and-Lease-Lösung hinsteuern. Wir wissen, dass es bereits entsprechende Angebote gegeben hat, dass man aber die Investoren abschlägig beschied.“
In der verwaltungsseitig zu verantwortenden „Hängepartie“ um die Nutzung des Stadthauses sieht die FDP eine Parallele zu dem leer stehenden Kaufhof am Neumarkt: „Auch hier spricht man in der Öffentlichkeit von Nutzungsmöglichkeiten, die am Markt auf wenig Resonanz stoßen. In diesem Fall kommt erschwerend hinzu, dass man nicht genau weiß, wer eigentlich Verhandlungspartner auf der Verkäuferseite ist. „Während dessen verkomme der jetzige Standort der Volkshochschule am Von-der-Leyen-Platz, da man mit einem Umzug der Volkshochschule in das Kaufhausgebäude spekuliere. „Dies weist eine große Ähnlichkeit zum Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz auf, das man über Jahre leerstehen und seinem Schicksal überlässt.“