FDP zur Vertageritis im Betriebsausschuss ZGM

„Die Vertageritis wird zum Markenzeichen der großen Koalition im Krefelder Rathaus“, kommentieren die Freien Demokraten die Entscheidung des Betriebsausschusses Zentrales Gebäudemanagement am Donnerstag. Dort war auf eine Empfehlung für den Rat verzichtet worden, den Wirtschaftsplan 2026 für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Zentrales Gebäudemanagement zu beschließen. „Für wenig zielführend, um nicht zu sagen irritierend, halten wir die Bewertung des von der Verwaltung eingebrachten Wirtschaftsplans durch den zuständigen Baudezernenten Marcus Beyer. Entweder wird ein Wirtschaftsplan festgestellt oder nicht. Beides ist eine Entscheidung“, so die FDP. Beyer hatte im Betriebsausschuss den Eindruck erweckt, dass keine Entscheidung anstünde, dass es sich sogar bei der Verwaltungsvorlage noch nicht einmal um einen Vorschlag handele.

Die Freien Demokraten erwarten, dass über die Bauprojekte und über deren Weiterbetrieb in den nächsten Wochen in den zuständigen Ratsgremien, aber auch in den betroffenen Bezirksvertretungen beraten werden müsse. „Wir stimmen der Sprecherin der SPD im Betriebsausschuss, Ratsfrau Lena Marie Wagner, ausdrücklich zu, dass es dabei nicht zu einem Überbietungswettbewerb kommen darf. Wir hoffen, dass die große Koalition ihre Vertreter in den Ratsausschüssen und in den Bezirksvertretungen mäßigen kann“, so der Vorsitzende der FDP-Gruppe im Stadtrat Joachim C. Heitmann.