Grundsteuer D abschaffen!
Die Freien Demokraten zielen darauf ab, dass auch unbebaute Grundstücke, die für eine industrielle oder gewerbliche Nutzung nicht in Betracht kommen, mit derselben – hohen – Gewerbesteuer belegt werden, wie industriell und gewerblich genutzte Grundstücke.
„Mit einem einheitlichen Hebesatz würde die für die Innenstadt so wichtige gemischte Nutzung gesichert werden, bei der zurzeit der für Nichtwohngrundstücke hohe Gewerbesteuersatz greift, und zwar ab 20 Prozent Nutzung zu anderen Zwecken als Wohnen“, so der Vorsitzende der FDP im Rat der Stadt Krefeld, Joachim C. Heitmann. Diese erhöhte Grundsteuer würden die Wohnungsmieter in der Innenstadt mittragen.
„Wir dürfen daran erinnern, dass die Kämmerei von Anfang an unüberhörbar ihre Bedenken gegen den differenzierten Hebesatz geäußert hat, eine ganz große Mehrheit im Stadtrat aber im Angesicht der Kommunalwahl sich gegen den Rat der Verwaltung entschieden hat. Was nun droht, sind Einnahmeausfälle der Stadt, da ja zunächst einmal auf die Einnahmen aus der Grundsteuer B verzichtet werden soll. Wie diese Einnahmeausfälle kompensiert werden, müsste der Stadtkämmerer im nächsten Finanzausschuss am 23. April erklären“, so Heitmann, der die Freien Demokraten im Finanzausschuss vertritt.