Logo Ratsgruppe Freie Demokraten - Krefeld

Kämmerer angezählt

Nach Einschätzung der FDP ist Stadtkämmerer Ulrich Cyprian „angezählt, weil er ohne aktive Unterstützung des Oberbürgermeisters agieren muss.“ Dies sei ein Grund dafür, dass Krefeld im Gegensatz zu anderen Großstädten mit ähnlichen Haushaltsproblemen noch immer nicht seinen Etat beschlossen hat.

Nach Einschätzung der FDP ist Stadtkämmerer Ulrich Cyprian „angezählt, weil er ohne aktive Unterstützung des Oberbürgermeisters agieren muss.“ Dies sei ein Grund dafür, dass Krefeld im Gegensatz zu anderen Großstädten mit ähnlichen Haushaltsproblemen noch immer nicht seinen Etat beschlossen hat.
Wenn der Kämmerer nach seinem Gespräch bei der Bezirksregierung am 17. Juni den Oberbürgermeister am darauffolgenden Tag berichtet hat, hätte dieser ihm „grünes Licht“ geben müssen, die Arbeitsgruppe Haushaltskonsolidierung und den Finanzausschuss über die Bedenken der Bezirksregierung zu unterrichten. Das sei anscheinend nicht geschehen.
Ohne Rückendeckung habe es der Kämmerer nicht „gewagt, in die informelle Offensive zu gehen.“ Dies falle nun auf ihn zurück. 
„Hinzu kommt, dass der Kämmerer in den bisherigen Beratungen eine unglückliche Figur abgegeben hat, weil er immer wieder Fragen nicht beantworten konnte und auf eine schriftliche Beantwortung verwiesen hat.“ Für „symptomatisch“ hält es die FDP, dass Cyprian sich bei der Einbringung des Haushaltes für eine restriktive Personalpolitik bis hin zum Stellenabbau ausgesprochen hat, die für die Verwaltung zuständige Beigeordnete Cigdem Bern aber einen Stellenplan mit 50 neuen Stellen vorlegt: „Offensichtlich nimmt man im Verwaltungsvorstand die Vorgaben des Kämmerers nicht ernst. Der Oberbürgermeister lässt dort die Zügel schleifen. Der Kämmerer agiert im luftleeren Raum.“