Seidenweberhaus/Verwaltungsgebäude am Konrad-Adenauer-Platz

Nachdem drei bürgerschaftliche Initiativen sich für den Erhalt und die Weiternutzung des Seidenweberhauses auf dem Theaterplatz und des Verwaltungsgebäudes am Konrad-Adenauer-Platz, dem „Eiermann-Bau“, ausgesprochen haben, erwartet die FDP eine „detaillierte Reaktion“ des zuständigen Beigeordneten Marcus Beyer. 
„Dies sollte spätestens in der Sitzung des Betriebsausschusses des Zentralen Gebäudemanagements am 21. Mai geschehen. Vorher darf die Verwaltung keine vollendendeten Tatsachen schaffen, die ein Umsteuern der bisherigen Politik in Sachen der beiden Bauten unmöglich macht“, fordert der Vorsitzende der FDP-Gruppe im Rat, Joachim C. Heitmann, der die Liberalen im Betriebsausschuss vertritt. 
„Im Gegensatz zu der Verwaltung, die entweder nicht in der Lage oder willens war, den Sanierungsaufwand des Seidenweberhauses nach Gewerken aufzuschlüsseln, geschieht dies nun durch engagierte Bürger. Dies ist ein Armutszeichen für die Verwaltung,“ so Heitmann. Die Freien Demokraten sehen den Aufwand einer Sanierung des Seidenweberhauses und des „Eiermann-Baus“ im Zusammenhang mit der Haushaltsituation der Stadt: „Angesichts dessen, dass die Stadt sich ein Haushaltssicherungskonzept geben muss, um den Haushalt wieder in den Griff zu bekommen, sollten Neubauvorhaben in jedem Fall auf den Prüfstand.“
„Im Fall des Seidenweberhauses, dass bei einem Neubau der Veranstaltungshalle abgerissen werden müsste, kämen auch ökologische Aspekte („graue Energie“) hinzu. Zudem gehöre eine Veranstaltungshalle nicht in die „Peripherie“, sondern in die Innenstadt“, so die FDP.