Stadtsparkasse Mönchengladbach schüttet 5 Millionen Euro an die Stadt aus – und was tut die Sparkasse Krefeld?
Die Freien Demokraten erwarten von Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) und Stadtkämmerer Ulrich Cyprian (CDU), dass sie sich für eine Ausschüttung der Sparkasse Krefeld zugunsten des notleidenden Krefelder Haushalts einsetzen.
„Träger“ der Sparkasse Krefeld sind die Stadt Krefeld und der Kreis Viersen.
Im Gegensatz zu anderen Gesellschaften mit städtischer Beteiligung profitiert die Stadt nicht von Gewinnen „ihrer“ Sparkasse.
Dies halten die Freien Demokraten für „inakzeptabel.“
„Bei den städtischen Werken und der Wohnstätte erwartet der Kämmerer zurecht, dass sie einen Teil ihres Überschusses dem Stadtsäckel zukommen lassen. Die Sparkasse Krefeld übt sich in vornehmer Zurückhaltung – und das seit Jahren ohne vernehmbaren Protest des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers“, moniert der Vorsitzende der FDP im Stadtrat und Sprecher der Liberalen im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen, Joachim C. Heitmann.
Er verweist auf die Situation in Mönchengladbach: „Dort ist die Haushaltslage ebenso, wenn nicht sogar mehr, angespannt wie in Krefeld. Die Sparkasse Mönchengladbach schüttet in diesem wie im Vorjahr 5 Millionen Euro aus. Krefeld hat kein Geld zu verschenken.“