Statt Pocket-Park in begrünte Schulhöfe investieren
Die FDP spricht sich dafür aus, den geplanten „Pocket-Park“ an der St.-Anton-Straße noch einmal zu überdenken. Er könnte sich als kostspieliger Schildbürgerstreich herausstellen.
„Uns ist bewusst, dass wir zusammen mit der SPD und den Grünen das Projekt auf die Schiene gesetzt haben und uns damit gegen eine Neubebauung an der St.-Anton-Straße, die eine Lücke schließt, ausgesprochen haben“, erklärt Joachim C. Heitmann, Vorsitzender der FDP im Krefelder Stadtrat.
„Man kann aber auch klüger werden. Der mit dem Projekt verbundene Kostenaufwand könnte vor dem Hintergrund der städtischen Haushaltskrise Anlass sein, das Vorhaben auf Eis zu legen.“ Die FDP befürchtet, dass sich der Pocket-Park an der St.-Anton-Straße aufgrund seiner eingeschränkten Einsehbarkeit zu einem Problem vor allem für die Anwohnerschaft entwickeln könnte: „Er könnte zu einem beliebten Aufenthaltsort der Szene werden.“
Neben den Herstellungskosten, die nach Ansicht der FDP in anderen Projekten wie z. B. begrünten Schulhöfen verwandt werden könnten, befürchteten die Freien Demokraten, dass der Unterhaltungsaufwand mit ca. 4.800 Euro zu gering veranschlagt ist: „Das hängt davon ab, welcher Personenkreis sich in dem Pocket-Park aufhalten würde.“